Konfliktberatung und -klärung
Wir erleben an Hochschulen allzu häufig nicht geklärte, nervenaufreibende und zum Teil jahrelang gepflegte Konflikte. Sie erzeugen Wirkungen, die für keinen der Beteiligten erfreulich sind und die neben einem großen Verlust an Ressourcen auch die Qualität der Zusammenarbeit erheblich beeinträchtigen. Natürlich gibt es auch persönliche Unzulänglichkeiten. Aber häufiger sind Konflikte Indikatoren für Unebenheiten im „System“. Die Hauptkonfliktquellen liegen in der Gemengelage von systematischen Bedingungen, Rollenunklarheiten und konfliktfördernden Kommunikationskulturen. Konflikte entstehen z.B.
- an den Schnittstellen von Wissenschaft und Verwaltung
- durch die teilweise wenig ausgebildete Führungskultur im Wissenschaftsbereich
- aufgrund der Rituale der akademischen Selbstverwaltung
- an den Schnittstellen von Wissenschaft und Technik
- durch die Überforderung von Lehrstuhlinhabern, unterschiedlichsten Anforderungen genügen zu müssen
Das bieten wir an
- eine Bearbeitung von Konflikten, die Sicht- und Arbeitsweisen der Mediation, der Organisationsentwicklung und des Coaching integriert
- konflikterprobte gestandene Beraterinnen und Berater, die für Auftraggeber wie Konfliktparteien zuverlässige und vertrauenswürdige Partner sind
- Erfahrungen mit sehr unterschiedlichen Konfliktberatungen auch in unterschiedlichen Branchen
Unser Konzept
Als Konfliktklärer sind wir allparteilich und dem Auftraggeber verpflichtet.
Wir erarbeiten zunächst mit den Beteiligten (am Beginn zumeist in Einzelgesprächen) die Konfliktebenen, die Historie des Konflikts, die subjektiv benannten Ursachen und die Themen des Konflikts. Für den Auftraggeber der Konfliktklärung – der nicht zu einer der Konfliktparteien gehören darf - erstellen wir eine Zwischenbilanz aus beraterischer Sicht und stimmen mit ihm im engen Kontakt die Interventionsebenen und –schritte ab. Diagnostisch sehen wir auf Strukturen und Organisation ebenso wie auf Beziehungen und Personen.
Die Methoden der Konfliktklärung hängen vom Charakters des Konflikts und Zielen der Beratung ab. Dazu können Einzelcoaching, moderierte Gruppengespräche, Mediations - Zweiersitzungen gehören, aber auch Klärungen auf Führungsebene, Veränderungen in Aufbau- und Ablauforganisation etc.


